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Energiewende retten!

Grüne Niedersachsen rufen zur Teilnahme an Demonstration am 22.3. in Hannover auf

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In sieben Landeshauptstädten gehen am 22. März 2014 die Menschen auf die Straße, um für die Energiewende zu demonstrieren. Jan Haude, Landesvorsitzender der Grünen Niedersachsen, sagte dazu heute (Dienstag) in Hannover: „Die Große Koalition bremst mit Ausbaudeckeln die Energiewende aus, gleichzeitig wird in großem Umfang neuer Kohlestrom ins Netz eingespeist. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird der notwendige Wechsel ins Zeitalter der erneuerbaren Energien nicht gelingen.“ Der Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen ruft zur Teilnahme an der Demonstration in Hannover auf. Gemeinsam mit zahlreichen Verbänden und Initiativen demonstrieren die Grünen am 22. März unter dem Motto „Energiewende retten!“ für einen konsequenten Ausbau von Energien aus Wind und Sonne statt Kohle, Fracking und Atom.

„Statt erneuerbare Energien zu fördern, wird seitens der Bundesregierung noch immer auf die klimaschädliche Kohlekraft gesetzt. Wir kämpfen gegen den Neubau von Kohlekraftwerken und für einen konsequenten Atomausstieg. Zugleich darf es für das fossile Zeitalter keine künstliche Restlaufzeit mittels Fracking geben“, sagte Jan Haude. Notwendig seien jetzt Maßnahmen für mehr Energieeinsparung und Energieeffizienz sowie Planungssicherheit für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. „Bereits unter Schwarz-Gelb wurden durch eine falsche Energiepolitik allein in Niedersachsen Zehntausende Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt. Die Große Koalition setzt diese Politik fort und torpediert unter anderem den Ausbau des besonders effizienten und günstigen Windstroms. Um die Strompreise zu senken, ist es zuallererst erforderlich, die Industrieprivilegien im Erneuerbare-Energien-Gesetz abzubauen: Sie müssen auf die wirklich stromintensiven Branchen beschränkt bleiben, deren Unternehmen stark im internationalen Wettbewerb stehen“, so Haude.

Die Demonstration in Hannover am 22. März beginnt um 12:00 Uhr auf dem Opernplatz. Weitere Information finden Sie im Internet unter http://energiewende-demo.de/start/demos/hannover/.

Fracking stoppen!

Grüne Niedersachsen begrüßen geplanten Erlass der Landesregierung

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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen lehnen die Förderung von unkonventionellen Erdgasvorkommen (Fracking) ab. Jan Haude, Landesvorsitzender der Grünen Niedersachsen, sagte dazu heute in Hannover: „Fracking ist mit hohen Risiken verbunden, Vergiftungen von Grundwasser und Böden sowie Gesundheit und Umfeld der Anwohner sind nicht auszuschließen. Daher ist es richtig, in Niedersachsen durch einen Erlass der Landesregierung mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung einen klaren Rahmen zu schaffen. Damit gibt es faktisch ein Moratorium für alle Fracking-Vorhaben für unkonventionelles Erdgas in Niedersachsen. Dies ist ein wichtiges Signal.“

Die Grünen Niedersachsen haben sich auf ihrer letzten Landesdelegiertenkonferenz im November 2013 in Celle klar gegen die Aufsuchung und Förderung von unkonventionellen Erdgasvorkommen ausgesprochen (Beschluss: Niedersachsen wird erneuerbar). Außerdem fordern die Grünen ein generelles Verbot des Einsatzes umwelt- oder gesundheitsschädlicher Chemikalien in der Aufsuchung und -förderung von fossilen Energieträgern. „Konventionell gefördertes Erdgas ist im Vergleich zu Kohle ein effizienter und klimaschonender fossiler Energieträger und damit für den Übergang ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien notwendig. Entscheidend ist aber eine energische Ausgestaltung der Energiewende statt einer Verlängerung des fossilen Zeitalters durch risikoreiche Frackbohrungen in Schiefergas“, so Haude.

Zudem fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Bundesregierung auf, endlich eine grundlegende Reform des antiquierten, vordemokratischen Bundesbergrechtes sowie des Wasserhaushaltsgesetzes vorzunehmen.