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Wahlaufruf Niedersachsen

Katja Keul, niedersächsische Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl und Stefan Wenzel, niedersächsischer Umweltminister, haben heute den Wahlaufruf des Landesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen vorgestellt.

71eef5f641 Mit der Resolution „Niedersachsen braucht den Wechsel im Bund“ rufen die Grünen im Wahlkampfendspurt die Wählerinnen und Wähler auf, am 22. September zur Wahl zu gehen. „Ein Viertel der Wählerinnen und Wähler ist nach wie vor unentschlossen. Bis die Wahllokale am Wahlabend schließen, werden wir entschieden um jede Stimme für den Grünen Wandel kämpfen“, sagte Katja Keul. „Wir stehen für eine gerechte Kostenteilung bei der Energiewende. Wir kämpfen für eine Agrarwende hin zu einer bäuerlichen und ökologischen Landwirtschaft. Wir stehen für eine gerechte Steuerpolitik, damit Länder und Kommunen in der Lage sind, eine funktionierende Infrastruktur vorzuhalten und gleichzeitig die Schuldenbremse einzuhalten. Grüne Politik ist ökologischer und gerechter“, so Keul weiter, „Die Wählerinnen und Wähler müssen sich entscheiden, was ihnen ein funktionierendes Gemeinwesen und eine intakte Infrastruktur Wert ist.“

Stefan Wenzel ergänzte: „Die rot-grüne Landesregierung hat erste Eckpunkte für den Politwechsel umgesetzt: Die Erleichterung der Neugründung von Gesamtschulen, die Vorbereitung zur Abschaffung der Studiengebühren, humanere Regeln für die Flüchtlingspolitik, strengere Auflagen für große Stallbauten, ein Ende der Castortransporte nach Gorleben und erste Schritte gegen Dumpinglöhne. Der Wechsel im Bund bringt notwendigen Rückenwind für ein Gelingen der Energie- und Agrarwende, eine gerechtere und sozialere Steuerpolitik.“ „Wenn die Menschen den Wechsel und eine Alternative zu Merkel wollen, kommt es auf starke Grüne an“, sagte Jan Haude, Landesvorsitzender der niedersächsischen Grünen. „Unser Ziel ist es, gegenüber 2009 unser Ergebnis zu steigern und im neuen Bundestag drittstärkste Kraft zu werden“.

Der Wahlaufruf Niedersachsen:

Deutliches Signal für Agrarwende

Grüne beteiligen sich an Umzingelung von Europas größtem Schlachthof

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Über 7.000 Menschen haben heute (Samstag) den Geflügelschlachthof in Wietze umzingelt, darunter zahlreiche Mitglieder der Grünen. „Gemeinsam mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis haben wir heute deutlich gemacht, dass die Agrarindustrie keine Zukunft hat“, sagte Jan Haude, Landesvorsitzender der Grünen Niedersachsen. „Der Megaschlachthof in Wietze ist ein Symbol für die industrielle Massentierhaltung. Wir fordern eine echte Agrarwende hin zu einer fairen, ökologischen und bäuerlichen Landwirtschaft im Sinne des Tierschutzes und der VerbraucherInneninteressen.“

Die große Beteiligung an den Aktionen in Wietze wertete Jan Haude als Erfolg: „Kurz vor der Bundestagswahl wird hier einmal mehr deutlich, dass die Menschen eine andere Agrarpolitik wollen“, so der Grüne Landesvorsitzende. „In Niedersachsen haben wir die Agrarwende eingeleitet, jetzt muss sie im Bund fortgesetzt werden.“

Weitere Infos:

Wir haben Agrarindustrie satt!

Grüne rufen zur Demonstration und Umzingelung des Schlachthofs in Wietze am 31. August auf

Hühner

Der Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ruft dazu auf, sich an der Demonstration und der Umzingelung des Geflügelschlachthofs in Wietze am Samstag, den 31. August, zu beteiligen. „Der Megaschlachthof in Wietze ist ein Symbol für die verfehlte Agrarpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung“, sagt Jan Haude, Landesvorsitzender der niedersächsischen Grünen. „Wir wollen Klasse statt Masse und fordern deutschlandweit eine Agrarwende hin zu einer bäuerlichen, tier- und umweltfreundlilchen Landwirtschaft. Dafür werden wir unter dem Motto ‚Wir haben Agrarindustrie satt!‘ gemeinsam mit einem breiten Aktionsbündnis auf die Straße gehen!“

„Die Bundesregierung fördert nach wie vor den Bau von Megahöfen, auf denen Tiere auf viel zu engem Raum qualvoll gehalten werden. Zudem verdrängen sie die bäuerliche Landwirtschaft und belasten Anwohner, Regionen und Umwelt“. In Europas größtem Schlachthof für Geflügel in Wietze bei Celle, sollen täglich 430.000 Hühner geschlachtet werden. Der Schlachthof wurde mit 6,5 Millionen Euro aus Steuergeldern subventionert. „Die massenhafte Billigproduktion ist Ausbeutung von Mensch und Tier und wird durch Subventionen vom Steuerzahler finanziert“, so Jan Haude weiter. „Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass die Massentierhaltung nicht weiter subventioniert und im Baurecht privilegiert wird.“

Weitere Informationen zu den geplanten Aktionen unter:

www.wir-haben-es-satt.de