Keine weiße Landkarte mit schwarzem Fleck!

Demo in Gorleben für eine ergebnisoffene Endlagersuche

Für die laufenden Verhandlungen zu einem Endlagersuchgesetz fordern die niedersächsischen Grünen einen echten Neuanfang. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen rufen sie daher für den kommenden Samstag (28. April) zur kulturelle Umzingelung des Bergwerks in Gorleben auf. „Die CDU muss endlich die Chance für eine ergebnisoffene Endlagersuche ergreifen: Zu einem glaubwürdigen Angebot gehört ein vollständiger Bau- und Erkundungsstopp. Das bedeutet, dass auch die neun Millionen Euro teure vorläufige Sicherheitsanalyse sofort beendet werden muss“, sagte Anja Piel, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen in Richtung des morgigen Spitzentreffens zum Endlagersuchgesetz.

„Wir erwarten, dass in den ungeeigneten Standort Gorleben kein Euro mehr investiert wird. Zunächst müssen geeignete Kriterien festgelegt werden, um dann mit einem maximal erfahrenen und geeigneten Vorhabensträger in die ergebnisoffene Suche einzusteigen“, so die Landesvorsitzende. Es bestehe kein Grund, das erfahrene und etablierte Bundesamt für Strahlenschutz durch ein anderes Konstrukt zu ersetzen.

„Es müssen endlich Konsequenzen aus Tschernobyl und Fukushima gezogen werden, das Debakel in der Asse darf sich nicht im Salzstock Gorleben wiederholen!“, sagte der Landesvorsitzende Jan Haude. „Wir Grüne gehen am kommenden Samstag für eine ergebnisoffene Endlagersuche und eine konsequente Energiewende auf die Straße. Ein Ausbremsen der Energiewende – wie die schwarz-gelben Kürzungen der Solarförderung – darf es nicht geben.“

Weitere Informationen zur Demonstration in Gorleben finden Sie im Internet unter www.gruene-niedersachsen.de.

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