Neue Wege statt weiter Schlusslicht!

Grüne Basis diskutiert bildungspolitische Schwerpunkte des Landtagswahlprogramms

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden und Institutionen haben die niedersächsischen Grünen heute (Samstag) in Hannover den Schwerpunkt ’Bildung’ im Programmentwurf zur Landtagswahl 2013 diskutiert. „Neben dem Austausch mit Expertinnen und Experten über grüne Positionen geben wir unseren Mitgliedern mit dieser ersten von drei Themenkonferenzen die Möglichkeit, direkt am Programmprozess mitzuwirken“, sagte Jan Haude, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen, am Rande der Veranstaltung.

Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, eröffnete die Veranstaltung: „Teilhabe an Bildung ist auf Landesebene ein wesentlicher Hebel, um mehr Gerechtigkeit und Durchlässigkeit zu schaffen. Mit unserem Konzept des längeren gemeinsamen Lernens und der individuellen Förderung schaffen wir ein inklusives Bildungssystem, das alle Menschen zum bestmöglichen Bildungserfolg führt.“ Bildung müsse als Ganzes gedacht werden, waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig – von der Krippe über die Schule und die Ausbildung bis zur Weiterbildung.

„Neue Wege statt weiter Schlusslicht“, fasste Jan Haude das bildungspolitische Ziel der niedersächsischen Grünen zusammen. „CDU und FDP haben dafür gesorgt, dass Zugangsbarrieren zementiert und damit Armutskarrieren vererbt werden. Vom Ausbau der Krippenplätze bis zur Chancengerechtigkeit liegt Niedersachsen dadurch im Länderranking immer hinten. Wir streiten für ein modernes Bildungsland Niedersachsen, das für Durchlässigkeit und eine neue Qualität des Lernens steht“, sagte Haude.

Zentrales Thema der Konferenz war zudem die Finanzierbarkeit der bildungspolitischen Ziele der Grünen. „Wir bieten den Menschen ein ehrliches Programm und setzen gezielt Schwerpunkte, die wir mit Finanzierungsvorschlägen hinterlegen“, schloss der Landesvorsitzende.

Auf weiteren Themenkonferenzen diskutieren die Grünen am 12. Mai in Osnabrück die Schwerpunkte Soziale Gerechtigkeit und Demokratie und am 2. Juni in Braunschweig die Schwerpunkte Umwelt, Klima und Arbeit.

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