Für eine bundesweite Endlagersuche – Castor stoppen!

Grüne Niedersachsen rufen zur Teilnahme an Anti-Atom-Protesten im Wendland auf

Die niedersächsischen Grünen rufen gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umweltorganisationen, Bürgerinitiativen, Parteien, Gewerkschaften und Kirchen zu den Protesten im Wendland gegen den letzten Castor-Transport aus La Hague am kommenden Wochenende auf. „Wir Grüne gehen für eine transparente und ergebnisoffene Endlagersuche auf die Straße. Wir müssen Schwarz-Gelb daran hindern, mit einer Fortsetzung des Schwarzbaus und weiteren Castor-Transporten in Gorleben Fakten zu schaffen“, sagte Jan Haude, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen, heute (Donnerstag) in Hannover.

„Der Salzstock in Gorleben kann und darf kein Endlager werden“, forderte die Landesvorsitzende Anja Piel. „Eine bundesweite und ergebnisoffene Suche erfordert neben höchsten Sicherheits- auch höchste Beteiligungsstandards.“ Anders sei der gesellschaftlichen Konflikt nicht zu lösen. „Ein sofortiger Bau- und Transportstopp für Gorleben wird die Nagelprobe dafür sein, wie ernst es CDU und FDP damit ist, von der Vorfestlegung auf Gorleben abrücken zu wollen. Ein mögliches Endlager, egal an welchem Standort, muss geowissenschaftlichen Suchkriterien standhalten und niemals wieder der politischen Willkür folgen!“

Viele Grüne Kreis- und Ortsverbände aus Niedersachsen organisieren Busse zur Großdemonstration am 26.11.2011 in Dannenberg. Weitere Informationen zur Busbörse sowie alles Wissenswerte rund um die Demonstration und Protestaktionen finden Sie im Internet unter www.gruene-niedersachsen.de.

Ein Gedanke zu „Für eine bundesweite Endlagersuche – Castor stoppen!“

  1. Ein Umdenken ist seit Jahrzehnten überfällig. Die Gefahren wurden schließlich bewusst heruntergespielt und die Standorte willkürlich gesetzt. Das muss sich ändern.

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